Fragen zum Konnektor

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Painkiller
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Fragen zum Konnektor

Beitrag von Painkiller » 04.04.2018, 07:10:10

Hallo Smarty,

nach der sehr freundlichen Erstinformation durch den Telefon-Support sind mir noch ein paar Fragen eingefallen. Leider ist das Telefon dauerbesetzt, also versuche ich es hier.

Konnektor:
Garantie: wie lange gilt die? Was, wenn abgelaufen? Kosten?
Sollten es weniger als 5 Jahre sein (bei AVM sind es 5 Jahre), muß dann der User die Kosten für eine Neuerschaffung tragen oder die Krankenkasse?

Was ist, wenn der Konnektor stromlos wird, z.B. durch Stromausfall oder weil man mal die Steckerleiste neu konfiguriert? Ein anderer Anbieter schrieb, der Konnektor würde bei mehrfacher Stromlosigkeit Schaden nehmen und die Garantie verlieren! Das finde ich schwer nachvollziehbar, die Fritzbox, falls dies vergleichbar ist, ist da unverwüstlich.

Sollte der Konnektor gegen Überspannung zusätzlich geschützt werden und wie? Ist da eine Sicherung drin, die man austauschen kann?

Wie ist es bei der Migration/Neuinstallation, PC oder Router. Ist die Installation über die Sicherung/Backup wiederherstellbar?
Oder muß jedesmal kostenpflichtig ein Techniker kommen?
Betrifft das Smarty Backup für den PC und das Fritz-Backup für den Router. Normalerweise müßte doch das Einspielen der Sicherung die Installation 1:1 wiederherstellen.

Sollte dies nicht möglich sein:

Kostenfragen:
Was kostet die Neuinstallation bei neuem PC oder Neuinstallation des Betriebssystem.
Was kostet die Neuinstallation beim Router?
Was kostet beides zusammen?

Was ist, wenn der Telekom Provider ausfällt. Wählt sich der Konnektor bei Netzzugang wieder automatisch wieder ein?

Bei Windows 7 naht ja das Supportende. Gibt es eine Verpflichtung nach Supportende das Betriebssystem upzugraden?
Macht es da Sinn gleich Windows 10 Pro zu nehmen?

Bei z.B. Windows 10 Version 1703 ist das Supportende schon 2019. Wird da nicht eine Neuinstallation innerhalb von 5 Jahren wahrscheinlich und ist dies bei Kalkulation der Kostenerstattung durch die Krankenkassen berücksichtigt?

Windows 10 ist ja als Datensauger bekannt. Gibt es Vorgaben wie das Betriebssystem konfiguriert sein muß, Privacy-Settings, z.B. Cortana deinstallieren.

Welcher Router wird empfohlen? Bei AVM gibt es keine Information darüber, wie lange die ausgereifte Fritzbox 7490 noch Support erhält. Und der Nachfolger 7590 scheint noch einige Macken zu haben.


Ich freue mich auf Ihre Antworten

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Eugen Pernizki
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Re: Fragen zum Konnektor

Beitrag von Eugen Pernizki » 04.04.2018, 09:34:45

Hallo Painkiller,

die Antworten finden Sie direkt unter Ihren Fragen:

Painkiller hat geschrieben:
04.04.2018, 07:10:10
Hallo Smarty,

nach der sehr freundlichen Erstinformation durch den Telefon-Support sind mir noch ein paar Fragen eingefallen. Leider ist das Telefon dauerbesetzt, also versuche ich es hier.

Konnektor:
Garantie: wie lange gilt die? Was, wenn abgelaufen? Kosten?
Die Garantie beträgt 24 Monate. Sie können die Garantie gegen eine kostenpflichtige Gebühr auf 5 Jahre verlängern.
Sollten es weniger als 5 Jahre sein (bei AVM sind es 5 Jahre), muß dann der User die Kosten für eine Neuerschaffung tragen oder die Krankenkasse?
Sollte die Garantie auslaufen (egal ob 2 oder 5 Jahre) und eine Neuanschaffung wäre angedacht, dann müssen Sie als Praxis die Kosten erstmal selbst tragen. Ob eine erneute Pauschale von der Krankenkassen zur Verfügung gestellt wird, ist uns leider nicht bekannt.
Was ist, wenn der Konnektor stromlos wird, z.B. durch Stromausfall oder weil man mal die Steckerleiste neu konfiguriert? Ein anderer Anbieter schrieb, der Konnektor würde bei mehrfacher Stromlosigkeit Schaden nehmen und die Garantie verlieren! Das finde ich schwer nachvollziehbar, die Fritzbox, falls dies vergleichbar ist, ist da unverwüstlich.
Leider ist eine Fritzbox in dem Sinne mit einem Konnektor nicht vergleichbar. Der Konnektor muss ganz viele Auflagen der gematik / BSI erfüllen und hat eine ganz andere technische Struktur. Ja, das stimmt - man sollte den Konnektor nicht sehr oft vom Strom trennen.
Ich kann aber keine genauen Zahlen liefern und würde hier direkt auf den Hersteller verweisen -> secunet AG.
Sollte der Konnektor gegen Überspannung zusätzlich geschützt werden und wie? Ist da eine Sicherung drin, die man austauschen kann?
Gegen eine Überspannung hilft in diesem Fall nur eine Steckdosenleiste gegen Überspannungsschutz.
Eine besondere Sicherung gegen eine Überspannung hat der Konnektor nicht.
Wie ist es bei der Migration/Neuinstallation, PC oder Router. Ist die Installation über die Sicherung/Backup wiederherstellbar?
Oder muß jedesmal kostenpflichtig ein Techniker kommen?
Betrifft das Smarty Backup für den PC und das Fritz-Backup für den Router. Normalerweise müßte doch das Einspielen der Sicherung die Installation 1:1 wiederherstellen.
Die ganzen Smarty Einstellungen werden gesichert und wiederhergstellt. Sollten sich jedoch grundsätzliche Netzwerkstrukturen ändern, dann müsste ggf. der Techniker die erneute Einrichtung vor Ort übernehmen. Das Fritz-Backup hat dazu keinen Bezug.
Sollte dies nicht möglich sein:

Kostenfragen:
Was kostet die Neuinstallation bei neuem PC oder Neuinstallation des Betriebssystem.
Was kostet die Neuinstallation beim Router?
Was kostet beides zusammen?
Für diese Fragen würde ich Sie gerne an unseren Partner verweisen, da wir als new media company solche Installationen nicht durchführen werden.

Techprax GmbH
IT-Service für ihre Praxis
Terje Weise
Donnerschweer Straße 398
26123 Oldenburg

Tel.: 0441 - 390 63 849
info@techprax.de
www.techprax.de
Was ist, wenn der Telekom Provider ausfällt. Wählt sich der Konnektor bei Netzzugang wieder automatisch wieder ein?
Sollte beim VSDM keine Internetverbindung zur Verfügung stehen, dann wird die eGK ganz normal, wie jetzt auch schon, eingelesen
aber mit dem Verweis, dass Sie beim nächsten Patientenkontakt den VSDM durchführen sollten.

Sobald die Internetverbindung wieder zur Verfügung steht, wählt sich der Konnektor wieder automatisch in das VPN.
Bei Windows 7 naht ja das Supportende. Gibt es eine Verpflichtung nach Supportende das Betriebssystem upzugraden?
Macht es da Sinn gleich Windows 10 Pro zu nehmen?
Sie, als Praxisinhaber, haben immer dafür zu sorgen, dass Ihr PC immer auf dem aktuellsten Stand (Updates) ist. Das betrifft natürlich auch das Betriebssystem. Windows 10 Pro macht nur dann Sinn, wenn Sie die zusätzlichen Funktionen der Pro-Version benötigen und nutzen möchten. Für eine Einzelplatzversion würde Windows 10 "Home" ausreichen.
Bei z.B. Windows 10 Version 1703 ist das Supportende schon 2019. Wird da nicht eine Neuinstallation innerhalb von 5 Jahren wahrscheinlich und ist dies bei Kalkulation der Kostenerstattung durch die Krankenkassen berücksichtigt?
Das ist von Microsoft so beabsichtigt, damit jeder Windows 10 Nutzer auf der aktuellsten Version arbeitet.
Die Krankenkassen können und werden keine Kostenerstattung der Praxishardware (PC, Drucker - Windows Versionen) übernehmen.
Windows 10 ist ja als Datensauger bekannt. Gibt es Vorgaben wie das Betriebssystem konfiguriert sein muß, Privacy-Settings, z.B. Cortana deinstallieren.
In dieser Frage müsste Sie auch wieder an unseren Partner verweisen -> TechPrax GmbH.
Welcher Router wird empfohlen? Bei AVM gibt es keine Information darüber, wie lange die ausgereifte Fritzbox 7490 noch Support erhält. Und der Nachfolger 7590 scheint noch einige Macken zu haben.
Speziell für die TI wird ein Router empfohlen, der "IP-Sec pass through" fähig ist.
Das heißt, dass der Router den VPN (wird vom Konnektor hergestellt) durchlassen muss.

Eine spezielle Router Empfehlung könnte ich Ihnen leider nicht geben.
Mit freundlichen Grüßen

Smarty-Support

Painkiller
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Re: Fragen zum Konnektor

Beitrag von Painkiller » 06.04.2018, 11:40:08

Vielen Dank für die schnelle und detaillierte Beantwortung.


Was absolut klärungsbedürftig ist und sich auch in den Garantiebedingungen widerspiegeln muß, ist der Hinweis, der Konnektor dürfe "nicht sehr oft" stromlos sein. Wie wird dies im Garantiefall geprüft? Hier erwarte ich eine exakte Definition.

Mir ist kein elektronisches Produkt bekannt, daß nicht beliebig oft vom Netz genommen werden kann.

Im Extremfall wird dann bei jeder Praxisverlegung, Stromausfall des Anbieters ein neuer Konnektor fällig.
Was ist im Falle eines Blitzeinschlages? Die Fritzbox soll nach AVM vom Netz, sonst gibt es keine Garantie. Beim Konnektor dagegen muß das Gerät bei Gewittern am Netz bleiben?


Die Neuinstallation soll ca. 300 Euro kosten; nach Zeitaufwand. Die Anfahrt kostet pauschal 100 EUR, hier nicht nach Zeitaufwand.

Die Garantie beträgt ja leider nur 2 Jahre, womit 3 Jahre Betrieb ungesichert sind. Um die Laufzeit von 5 Jahren absichern, ist eine Garantieerweiterung in Höhe von zusätzlich 269 EUR + MwST möglich.


Warum es seitens der Verbände dazu, auch wegen anderen Absurditäten, keinen #aufschrei und öffentlichen Diskurs gibt, ist wohl dem fatalistischen Zeitgeist geschuldet. Es soll allerdings angeblich seitens der KBV gegenüber den Kassen thematisiert werden.

Die verdeckten Kosten dieser Zwangsmaßnahme werden auch nicht erwähnt:
Neuer PC, neues Betriebssystem, neuer Router, verschließbarer Sicherheitsschrank, ein neuer Konnektor bei einem Defekt, wenn die Garantiebedingungen nicht greifen, Zusatzkosten für Garantie-Erweiterung. Dann eine Praxisversicherung incl. Diebstahlsschutz, im Falle eines Einbruchs oder falls das Teil runterfällt. Weiter die sicherheitstechnische Aufrüstung des Therapieraums wie ein neues Schloß und Fenstersicherungen.

Was ist eigentlich mit dem Praxisausweis: Wie ist es da mit der Garantie, falls der ausfällt?
Zuletzt geändert von Painkiller am 10.04.2018, 13:00:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Eugen Pernizki
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Re: Fragen zum Konnektor

Beitrag von Eugen Pernizki » 06.04.2018, 12:37:11

Der Praxisausweis ist technich gleichzusetzen mit einer SIM Karte, es ist also kein mechanisches Bauteil.
D.h. sollte der Ausweis die ganze Zeit im Kartenlesegerät stecken bleiben (so sollte das auch sein), dann dürfte es keinen Ausfall oder Defekt geben.

Ansonsten müsste ich hier auf den Hersteller "medisign" verweisen
Mit freundlichen Grüßen

Smarty-Support

Painkiller
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Re: Fragen zum Konnektor

Beitrag von Painkiller » 10.04.2018, 13:20:56

Es bleibt immer noch die Frage der Garantiebedingungen des Konnektors offen.

Übrigen wird innerhalb von 5 Jahren sicherlich eine Neuinstallation des Betriebssystems notwendig werden und jedesmal ca. 300 EUR fällig werden. Bei Win 10 z.B. habe ich gerade das Spring Creators Update 1803 installiert, was das zweite oder dritte Systemupdate war innerhalb eines Jahres. Ich möchte aber irgendwann auch mal eine "clean installation" machen. Z.B. weil das System mit zunehmenden Systemupdates träge wird. Oder bei einer neuen SSD oder sonstigem Hardwarewechsel.
In diesem Zusammehang ist mir bis jetzt nicht klar, ob sich die von Ihrem Netzwerktechniker durchgeführten Netzwerkänderungen nicht dokumentieren, speichern und wiederherstellen lassen.
Oder verschlüsselt der Techniker auf meinem PC die Netzwerkeinrichtung?

Es ist schon ein Politikum, daß man es als Leistungserbringer dulden muß, daß einem von fremden Instanzen auf dem eigenen PC herumoperiert wird.
Damit wird der eigene PC quasi enteignet. Das scheint wohl auch der Zweck der Maßnahme zu sein, daß man zum Sklaven einer kafkaesken Box wird, die den Praxisalltag dominiert, ohne jeden Nutzen, und das in Zeiten des Bundestrojaners und der NSA, die einen vermeintlichen Datenschutz aushebeln.

M.Meyer-Peteaux
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Re: Fragen zum Konnektor

Beitrag von M.Meyer-Peteaux » 10.04.2018, 15:49:03

Hallo Painkiller,

soweit ich das sehe, hatte Herr Pernizki schon umfassend alle Fragen beantwortet.

Ich möchte aber auf die, von Ihnen auf geworfenen ´politischen Fragen´ antworten: "...daß einem von fremden Instanzen auf dem eigenen PC herumoperiert wird" ist falsch! Niemand greift auf Ihren PC zu, Sie greifen auf die Server der TI zu, nicht andersherum. Ihr PC liegt in Ihrem Hoheitsbereich, technisch und sicherheitstechnisch.

Die Telematikinfrastruktur hat so lange auf sich warten lassen, just weil sie so hohe Sicherheitsanforderung stellt. Irgendwelche kruden Behauptung Richtung `Bundestrojaner, NSA und Sklaven einer kafkaesken Box ´sind völlig deplatziert und bar jeder Sachkenntnis.

Wir hier sind ja gerne bereit jede Smarty-Frage zu beantworten und technische Fragen soweit uns es möglich ist, Politik gehört hier jedoch sehr endschieden nicht her.

Übrigens das ist dann eher mehr pain-making als -killing.

Schönen Gruß aus Oldenburg

M.Meyer-Peteaux

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Re: Fragen zum Konnektor

Beitrag von Painkiller » 10.04.2018, 17:44:43

Sehr geehrter Herr Meyer-Peteaux, es gibt hier keinen Zwang zum Konsens, das nennt man Meinungsfreiheit. Ich mache nicht Sie für die Rahmenbedingungen verantwortlich, sondern mir kommen immer mehr Fragen, je mehr ich mich mit Thema beschäftige.
Wenn Ihnen das unangenehm ist, tut es mir leid. Der Einsatz von Technik ist höchst politisch, siehe Edward Snowden.
Aber es liegt mir fern, Ihnen hier Schmerzen zu bereiten, um in ihrem Wortspiel zu bleiben. Aber die Implikationen der Digitalisierung zu ignorieren, hat uns genau dahin gebracht, wo wir jetzt sind: Eine Stufe vor Skynet.

"Die Telematikinfrastruktur hat so lange auf sich warten lassen, just weil sie so hohe Sicherheitsanforderung stellt. Irgendwelche kruden Behauptung Richtung `Bundestrojaner, NSA und Sklaven einer kafkaesken Box ´sind völlig deplatziert und bar jeder Sachkenntnis."

Dann lassen Sie den User doch bitte an Ihrer Sachkenntnis teilhaben. Außer einer Abwehr im Sinne eines argumentum ad hominem kann ich in Ihrer Replik keine Sachinformationen erkennen.

Da der Techniker die Netzwerkeinstellungen im Betriebssystem und im Router ändert, entsteht hier bereits die erste Sicherheitslücke, der erste Kontrollverlust. Im Weiteren ist die Frage, was sich im Konnektor befindet, und darüber gibt es keine öffentliche Debatte und auf seiten des Users keinerlei Kontrolle. Auch sind die User zu keinem Zeitpunkt bei der Entwicklung einbezogen gewesen, warum sollte man also diesem System trauen?

Hier weitere Meinungen zum Thema Gesundheitskarte:
AOK-Chef aktuell:
http://www.rp-online.de/wirtschaft/unte ... -1.7484689

und hier die demokratische Aktion eines Zahnarztes:
https://wurzelspitze.wordpress.com/2018 ... er-die-ti/

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,

falls auch Sie der Meinung sind, dass

es sich bei der zur Inbetriebnahme anstehenden Teleinformatik-Infrastruktur für das Gesundheitswesen gegenwärtig um ein unausgereiftes Produkt handelt, dass ohne Rücksicht auf die noch vorhandenen Schwächen im Markt schnellstmöglichst eingeführt werden soll
die von der Politik versprochene für die Praxis kostenneutrale Einführung sich schon jetzt als falsch erweist, weil die Praxis auf einem stattlichen Kostenanteil sitzenbleiben werden, das System zudem mit hohen kontinuierlichen Folgekosten behaftet ist.
eine zeitgerechte Einführung schon allein mangels zur Verfügung stehender Geräte und der für die termingerechte Einrichtung nicht vorhandenen, aber zwingend notwendigen Logistik und Manpower von Seiten der Hardware – und Softwareanbieter nicht zu realisieren ist.
die Nutzung der TI- Infrastruktur auch nach Ende der aufwandintensiven Einführungsphase dauerhaft mit einem zusätzlichen Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden ist, der zumindest für die Praxen durch Synergieeffekte nicht kompensiert und schon gar nicht – wie lauthals und mantraartig repetitierend von Seiten der Politik vorgetragen – überkompensiert werden wird.

die Einführung der TI- Infrastruktur keine Verbesserung der EDV – Sicherheit bringen wird, vielmehr auf Grund der Zwangsanbindung der Praxis EDV- Systeme an das Internet sich kriminellen Energien unerlaubte Zugriffsmöglichskeiten eröffnen, die bislang in vielen Praxis nicht vorhanden bzw. intentionell verschlossen sind.

Dann nutzen Sie ihr im Grundgesetz in Paragraf 17 GG verbrieftes Recht, „sich einzeln oder in der Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und die Volksvertretung zu wenden“ und senden die diesem Schreiben beiliegende „rote Karte“
...
und hier:
https://patientenrechte-datenschutz.de/ ... uerzahler/
und auch in Österreich macht man sich analoge orwellsche Gedanken:
https://epicenter.works/content/epicent ... ehr-gehoer

Dies nur zur Erhellung und damit verabschiede ich mich vom diesem Themenkomplex, da hier nicht der Ort für einen Meinungsaustausch ist.


Beste Grüße
Painkiller

M.Meyer-Peteaux
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Wohnort: Bremen
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Re: Fragen zum Konnektor

Beitrag von M.Meyer-Peteaux » 11.04.2018, 09:36:00

Sehr gehrrter painkiller,

stimmt wir brauchen da keinen Konsens, obschon wir ihn vielleicht sogar weitgehend, zumindest in der grundsätzliche Skepsis gegenüber alzu leichtfertigem Umgang mit Daten,hätten, wenn Sie mich als politischen Bürger fragten. Aber hier antworte ich nicht als Bürger, sondern als Verantwortlicher u.a. dieses Forums und da muss ich Ihnen sagen , Politik ist hier fehl am Platze. Das Forum soll eine weitere Schiene für den Support sein. Wenn Sie von "Sklaven einer kafkaesken Box" von sich als Leistungserbringern sprechen, dann geht es über das in einem Supportforum notwendige Maß an Politik hinaus, da es sich um Ihre persönliche Bewertung handelt.

Wenn wir in die Bewertung von Politik eintreten wollten, dann wäre das äußerst zeitintensiv und , wie so oft, verperrte nur den Blick auf die fachlichen Informationen, die die anderen Nutzer suchten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis für dieses Support-Forum.

Sonnigen Gruß aus Oldenburg

M.Meyer-Peteaux

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